Württembergliga | Vizemeisterschaft H 30 I


Mit einem von Ergebnis her zu deutlichen 7:2 konnten sich die ETV'ler am letzten Spieltag gegen die Spielvereinigung aus Baiersbronn/Klosterreichenbach durchsetzen. Auch wenn allen Nürtinger Akteuren bewusst war, dass man nur durch einen Ausrutscher des TEC Waldau noch den Meistertitel erspielen konnte, so ging man doch mit voller Motivation in die Begegnungen. Dabei kam es zum Aufeinandertreffen der bislang in den Einzeln ungeschlagenen Hörber und Haug. Hörber, der krankheitsbedingt geschwächt ins Match ging, hatte an diesem Tag seinem Konkurrenten Haug nicht viel entgegenzusetzen und verlor glatt in 2 Sätzen. Besser machten es Hemus und Edeljoker Nowacki, die ihre Matches jeweils sehr deutlich für sich entscheiden konnten.

In der zweiten Einzelrunde hatte es Glatzel mit Baiersbronn's Spitzenspieler Seegis zu tun. Glatzel fand gut ins Match und gewann den ersten Satz mit 7:5. Ein immer stärker aufspielender Seegis konnte sich jedoch den zweiten Durchgang sichern und den Entscheidungssatz mit 10:3 für sich entscheiden. Beim Zwischenstand von 2:2 waren dann noch die Matches von Welter und Haller offen. Welter, der mit neuen Racquets an den Start ging, spielte groß auf und lies Baiersbronn's Nr. 3 Kern keine Chance. Auch Haller hatte mit dem unorthodox spielenden Schlegel wenig Probleme, zeigte immer wieder seine Klasse und führte seinen Gegner phasenweise regelrecht vor. „Eine unglaubliche Spielübersicht gepaart mit exzellentem Ballgefühl“ attestierte Schlegel seinem Gegner nach der Partie.

Mit dem Zwischenstand von 4:2 waren die Nürtinger 30er sichtlich zufrieden. Dennoch wollte man sich in den Doppeln keine Blöße geben. Der für den geschwächten Hörber ins Team gerückte S. Haussmann zeigte im 3er-Doppel eine hervorragende Leistung. Zusammen mit Nowacki liesen sie den Gegnern Kemper/M. Haug keine Chance. Deutlich enger ging es in den beiden anderen Doppeln zu. Welter/Hemus konnten den ersten Satz zwar mit 6:4 für sich entscheiden, liefen aber im zweiten Satz lange einem Rückstand nach. Erst Mitte des Satzes konnten sie die Partie drehen und im Tiebreak für sich entscheiden. Spannung pur war im Spitzendoppel geboten. Dort verpassten Glatzel/Haller einen guten Start und verloren den ersten Durchgang knapp mit 7:5. Dann drehten die beiden aber richtig auf. Hatte kurz zuvor doch Sportwart N. Haussmann eine eventuelle Relegation in die Regionalliga für den Zweitplatzierten ins Gespräch gebracht. „Es gibt durchaus eine Chance, auch als Vizemeister noch um den Aufstieg mitspielen zu dürfen.“ Von diesen Worten beflügelt zeigten die beiden dann ihre ganze Routine und gewannen Satz 2 und 3 vor einer begeisterten Zuschauerkulisse.

„Hätte uns vor Beginn der Saison jemand gesagt, dass wir nach 5 Spielen auf Tabellenplatz 2 der Württembergliga stehen, ich hätte ihn vermutlich für verrückt erklärt“ resümierte ein sichtlich zufriedener Glatzel eine aus mannschaftlicher Sicht erfolgreiche Runde.

Die Ergebnisse:

Glatzel-Seegis 7:5/1:6/3:10; Hörber-Haug 1:6/2:6; Welter-Kern 6:2/6:2; Hemus-Klumpp 6:2/6:2; Haller-Schlegel 6:1/6:4; Nowacki-Kemper 6:2/6:1

Glatzel/Haller-Seegis/Schlegel 4:6/6:1/10:5; Welter/Hemus-D.Haug/Kern 6:4/7:6;


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